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Rassenstandard

Übersicht:


- Rassenstandard des West Highland White Terriers (FCI)
- Zahnpflege beim Hund
- Hundegebiss im Überblick
- Parasiten und Krankheiten

 

Rassestandard des West Highland White Terriers  (FCI)
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Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftig gebaut, tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen, ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand
mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Aktivität zum
Ausdruck bringt.

Charakteristika

Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das
Raubzeugschärfe erkennen lässt.

Wesen

Der Westie ist charmant, fröhlich, unerschrocken und robust. In der Familie ist er ein gelehriger, liebenswürdiger
und ausdauernder Begleiter, der mit Raffinesse und Beharrlichkeit versucht, seinen Kopf durchzusetzen. Er ist
ein friedlicher Meutehund, unkompliziert , anpassungsfähig und kinderlieb, dabei ausgesprochen wachsam und
nach wie vor mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt ausgestattet. Sein ursprünglicher Verwendungszweck als
Meutehund auf der Jagd, erfordert Toleranz und Verträglichkeit gegenüber anderen Meutemitgliedern.
Auch heute soll der Westie kein Kläffer sein und nicht zu Raufern zählen.
Im Übrigen ist der Westie auch problemlos in einer Etagenwohnung zu halten, wenn er auf  Spaziergängen
genügend Bewegungsmöglichkeit hat.

 

Kopf und Schädel

Schädel leicht gewölbt, Stirnpartie mit glatten Konturen, Oberkopf vom Ohransatz zu den Augen hin nur gering-
fügig schmaler werdend, Abstand zwischen Hinterhauptbein und Augen geringfügig größer als die Länge des
Vorgesichts, Kopf mit reichlich Haar bewachsen  und im rechten Winkel oder weniger zur Halsachse getragen,
Kopf soll nicht vorgestreckt getragen werden. Vorgesicht von den Augen zur Schnauzenspitze allmählich
schmaler werdend. Deutlicher Stop, gebildet aus starken Wülsten der Stirnknochen, die unmittelbar oberhalb der
Augen etwas vorstehen und zwischen den Augen und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung aufweisen.
Vorgesicht unter den Augen nicht eingefallen oder stark abfallend, sondern gut ausgefüllt. Kiefer kräftig und von
gleicher Stärke, Nase schwarz und ziemlich groß, mit dem übrigen Fang eine fließende Linie bildend, Nase
nicht spitz  vorstehend.

Augen

Weit von einander angeordnet, mittlegroß , nicht groß und rund, so dunkel wie möglich, etwas tief sitzend, wachsam, intelligent, unter buschigen Augenbrauen hervorlugend, dies bewirkt einen durchdringenden Blick.
Helle Augen höchst unerwünscht.

Ohren

Klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend. Weder zu weit auseinander noch zu dicht
zusammen stehend. Haar kurz und glatt(samtartig) , sollte nicht geschnitten werden. Ohrenspitzen ohne jegliche
Befransung. Runde, breite, große oder dicke Ohren sowie solche mit übermäßig üppiger Behaarung sind äußerst
Unerwünscht.

Gebiß

Zwischen den Fangzähnen so breit, wie es mit dem verlangtem Ausdruck von Raubzeugschärfe vereinbar ist.
Die Zähne sind im Verhältnis zur Größe des Hundes groß, mit regelmäßigem Scherengebiß, wobei die obere
Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Hals

Lang genug um die geforderte Kopfhaltung  zu ermöglichen, muskulös, zum Ansatz hin allmählich  breiter werdend, wodurch der Hals allmählich übergangslos in die gut zurückliegende Schulter einmündet.

Vorhand

Schultern schräg zurückliegend. Schulterblätter breit und eng am Brustkorb anliegend. Buggelenk gut nach
vorne gelagert, eng anliegende Ellenbogen, wodurch eine freie Bewegung der Vorderläufe parallel zur
Körperachse ermöglicht wird. Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem Haar bewachsen.

Gebäude

Kompakt, Rücken eben mit breiter, kräftiger Lendenpartie. Brust tief, Rippen in der oberen Hälfte so gebogen, dass die Körperseiten flach wirken. Hintere Rippen weit zurückreichend,  Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz, wie es mit einer freien Bewegung vereinbar ist.

Hinterhand

Kräftig, muskulös und im oberen Teil breit. Läufe kurz, muskulös, mit starken Sehnen. Schenkel stark bemuskelt
Und nicht zu weit auseinander stehend. Sprunggelenke gut gewinkelt und gut unter den Körper gestellt,
in Stand und Bewegung ziemlich dicht nebeneinander. Steile oder schwache Sprunggelenke äußerst unerwünscht.

Pfoten

Vorderpfoten größer als die hinteren, rund, von angemessener  Größe, kräftig mit dick gepolsterten Ballen, mit kurzem, hartem Haar bedeckt. Die Hinterpfoten sind kleiner und haben dick geplolsterte Ballen. Unterseiten der Ballen und alle Nägel vorzugsweise schwarz.

Rute

13 bis 15 cm lang, mit hartem Haar bedeckt, ohne Befederung, so gerade wie möglich und forsch, jedoch nicht
lustig oder über den  Rücken gezogen getragen. Eine lange Rute ist unerwünscht und Ruten dürfen in keinem
Fall kupiert werden.

Gangart und Bewegung

Frei, gerade und rundherum flüssig. Die Vorderläufe werden aus der Schulter heraus raumgreifend nach vorne
bewegt. Bewegung der Hinterhand frei, kraftvoll und nahe nebeneinander. Sehr biegsame Knie- und Sprunggelenke und gut unter den Körper greifende Sprunggelenke bewirken den Schub. Steife, stelzige Bewegung der Hinterhand und Kuhhessigkeit höchst unerwünscht.

Haarkleid

Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5 cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes  Haar äußerst unerwünscht.

Farbe und Größe

Farbe: Weiß    und Größe ca. 28 cm Schulterhöhe (plus/minus 2 cm)

 

 

Zahnpflege beim Hund
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Das Gebiss

Hund gehören zu den Raubtieren, auch Fleischfresser oder Karnivoren (Carnivora) genannt, und haben- zumindest in der ursprünglichen Anlage- ein entsprechendes Gebiß, das zum Ergreifen, Festhalten und Abwürgen von Beutetieren ebenso geeignet ist wie zum Abreißen und Abschneiden von Fleischteilen. Für
diese Tätigkeiten benutzt der Hund die Schneide-, Fang,-oder Reiß-sowie die vorderen Backenzähne. Mit den
hinteren Backenzähnen kann er Knochen zermalmen. Insgesamt hat ein erwachsener Hund 42 Zähne
(20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer), das Milchgebiss der Welpen weist nur 28 Zähne auf

Die Zähne werden mit folgenden Begriffen bezeichnet: Incisivus ( Schneidezahn) , Caninus (Eckzahn)
Prämolaren( vordere Backenzähne), Molaren ( hintere Backenzähne). Der Reißzahn ist der mächtigste Backenzahn. Im Oberkiefer ist es der vierte Prämolar (P4), im Unterkiefer der erste Molar  (M1)

 

Milchgebiss

Bei der Geburt des Hundes sind noch keine Zähne vorhanden, nach ca. 4 Wochen, manchmal auch etwas
Früher, brechen zunächst die Milchzähne im Unterkiefer durch. Mit Ende der sechsten Woche ist das
Milchgebiss vollständig ausgebildet . Es besteht im Ober- und Unterkiefer links und rechts jeweils aus 3
Schneidezähnen, 1 Fangzahn und 3 Prämolaren.

Der vorletzte vordere  Backenzahn des Oberkiefers und der letzte vordere Backenzahn im Unterkiefer arbeiten
zusammen und bilden die Reißzähne. Michzähne sind graziler und spitzer geformt als die bleibenden Zähne und
häufig leicht bläulich. Jeder Zahn besteht aus Zahnkrone, Zahnwurzel und die Zahnhöhle. Das Milchbebiss
hat insgesamt 28 Zähne, es fehlen hier Prämolaren 1(4 Stück) und die Molaren(10 Stück) , die nur einmal
für das bleibende Gebiss heranwachsen.

Der Zahnwechsel

Der Zahnwechsel ist ein komplizierter Vorgang, der nicht schmerzfrei ist . Da auch die Milchzähne vollständig
ausgebildete und – besonders am Fangzahn lange Wurzeln besitzen, müssen diese durch den Druck der nach-
wachsenden Zahnkeime der zweiten Bezahnung resorbiert werden, das heißt aufgelöst werden. Der Michzahn-
wechsel kann durch spielerische Massage des Gebisses, z.B. durch Zerrenlassen an Tüchern, Knabbern an Kau-
knochen positiv gefördert werden. Für den Zahnwechsel gelten folgende ungefähre Daten:

  1. bis dritte Woche=zahnlos
  2. ab sechste Woche=vollständiges Milchgebiss
  3. ab dritten Monat= Beginn des Schneidezahnwechsels
  4. ab sechsten Monat=vollständiges Dauergebiss

 

Hundezähne putzen

Der beste Weg zu guter Mundhygiene ist ein regelmäßiges Zähneputzen beim Hund. Im Welpenalter Ihres
Hundes beginnen Sie, ihn an eine Hundezahnbürste in seinem Mund zu gewöhnen, putzen die Zähne einige
Sekunden lang  und belohnen ihn mit einem Leckerli. Benutzen Sie keine Zahnpasta für Menschen, da sie
schäumt, Reiniger enthält und nicht zum Schlucken geeignet ist. Am besten Hundezahnpasta verwenden.

Achtung:
Die Fluoridbehandlung menschlicher Zähne ist heute üblich und erfolgreich, wird jedoch bei Hunden nicht angewandt. Hundezähne sollten nicht mit fluoridierter Zahnpasta für Menschen geputzt werden. Ein Grund ist der unterschiedliche Fluoridstoffwechsel bei Hunden. Fluoride können für Hunde unter 6 Monaten gefährlich sein und sind beim Verschlucken großer Mengen giftig für Hunde jeden Alters.
Erziehen Sie Ihren Hund so, dass Sie die Zähne, das Zahnfleisch und den Mund regelmäßig untersuchen
dürfen

Gehen Sie dazu wie folgt vor :

1. Hund sitzen lassen, Unterkiefer mit einer Hand halten, Unterlippe herunterziehen und Oberlippe anheben.

2. Zähne auf Verfärbung, Zahnstein oder Brüche untersuchen. Zahnfleisch auf Verfärbung und Entzündungen prüfen. Wiederholen Sie diese Untersuchung auf der anderen Seite.

3. Halten Sie den Unterkiefer fest, heben Sie mit Daumen und Zeigefinger den Oberkiefer an und öffnen den Mund.

4. Prüfen Sie die Kaufläche der Zähne, Zahninnenseiten und Zahnfleischrand, Gaume und die Zunge

5. Prüfen Sie den Hundeatem. Riecht er unangenem, berichten Sie dies dem Tierarzt.

Untersuchung der Hundezähne auf Schäden

Neben der Haut ist der Mund der Teil des Hundes, der sich einfach untersuchen lässt. Prüfen Sie das Zahn-
fleisch auf Entzündungen und die Zähne auf Verfärbung, Plaque oder Zahnstein.

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Parasiten und Krankheiten
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Der Hundefloh

Allgemeines:
Flöhe bleiben normalerweise ihrem Wirt treu ( Hundefloh, Katzenfloh und weitere 70
Floharten in Deutschland), fehlt das gewohnte Wirtstier wird meist als Ersatz der Mensch
auserkoren. Aussehen: 1,6 -3.2 mm groß dunkelrotbraun, flügellos,stark ausgebildete
Hinterbeine ermöglichen Sprünge bis zu 30 cm hoch und 50 cm weit.

Entwicklung
Stadien (Ei, Larve, Puppe, Imago), ein Zyklus dauert meist einige Wochen
(bis zu 8 Monaten)

Eiablage
Eier werden wahllos auf dem Wirtstier abgelegt, sie sind weich, oval, hell und nur 1/2mm
groß, nach ca. 2-14 Tagen schlüpfen die Junglarven.

Schaden
Der erwachsene Floh bleibt , wie bereits erwähnt, meist ein Leben lang auf seinem Wirt.
Stirbt dieser, verlässt ihn der Floh sofort, sie saugen Blut , kopulieren und legen Eier ab,
Flöhe können bis zu einem Jahr ohne Blut auskommen.
Typische Reaktion eines Flohstiches beim Menschen, sind kleine, rote, harte , leicht
erhöhte Papeln,durch Kratzen kann es zu Sekundärinfektionen kommen, einige Bandwürmer
benutzen den Floh als Zwischenwirt.
Beim Blutsaugen können außerdem Krankheiten übertragen werden.

Alte Hausmittel gegen Flöhe

Gegen den gemeinen Hundefloh:
Man stellt eine Schüssel mit Seifenwasser und einer dünnen Schicht Öl auf, in deren
Mitte eine brennende Kerze gestellt wird. Die gegen das Licht springenden Flöhe
werden vom Öl festgehalten und durch das Seifenwasser getötet.

Die Sarcoptes-Milbe.
Die Sarcoptes-Milbe hat einen rundlichen Körper und stummelförmige Beine. Das erste und das zweite Beinpaar weisen lange ungegliederte Stiele mit Haftscheiben auf und überragen
den Körper deutlich. Beim Männchen haben auch das dritte und vierte Beinpaar lange , unge-
gliederte Stiele mit Haftscheiben.
Die Nymphenstadien haben wie die Adulten vier Beinpaare. Die Larve der Sarcoptes-Milbe
hat drei Beinpaare. Die Eier sind oval.
         
 Entwicklungszyklus
Ein Weibchen legt ca.50 Eier während seiner 3-4 wöchigen Lebenszeit.
Die Entwicklung vom Ei über ein Larvenstadium und zwei Nymphenstadien zum adulten
Männchen dauert 10-14 Tage. Beim Weibchen dauert sie 21 Tage.

Ohne Wirt kann Sarcoptes canis max. 18 Tage überleben.

Die Verbreitung
Die Sarcoptes canis Milbe lebt in der obersten Hautschicht, wo sie sich von Zell-und
Gewebsflüssigkeit ernährt.
Die weiblichen Milben bohren Gänge in die Haut, in die sie ihre Eier legen. Die
Nymphen und Männchen halten sich auf der Körperoberfläche auf.
Die Übertragung der Milben erfolgt durch den Kontakt mit befallenen Hunden, Füchsen,
anderen Caniden oder Musteliden. Befallen werden, können Hund aller Rassen , jeden
Alter und beiderlei Geschlechter.

Die Krankheitssymptomatik
Hochgradiger Juckreiz gilt als Leitsymptom. Vermehrte Schuppenbildung ist anfangs an den
Ohrrändern, dem Augenbogen und am Nasenrücken, also im Kopfbereich zu beobachten.
Auch Extremitäten- besonders Ellbogen-und Sprunggelenk, Axillae,Unterbauch und
Schenkelinnenseiten sind häufig betroffen.
Bei Verschleppung der Räude kommt es aufgrund von Hypersensivität gegen Milbenantigen
zu Alopezie, Krusten und Lichenifikation am ganzen Körper.

Die Diagnostik
Eine erste Verdachtsdiagnose „Sarcoptose“ können Sie stellen, wenn auch Sie , als Besitzer,
an Kontaktstellen mit dem Tier , an Hautveränderungen mit Juckreiz leiden. Beim Hund sind
verdickte, schuppige Ohrränder typisch. Der Pinna-Pedal Reflex (Kratzreflex auf Reiben des
Ohrrandes ) kann als Nachweis dienen.
Der Tierarzt nimmt meist großflächige Hautgeschabsel von den veränderten Stellen, besonders vom Ohrrand. Gemieden werden sollten Stellen, an denen das Tier leckt und kratzt,
denn dort sind meistens keine Milben mehr zu finden. Das gewonnene Material wird mit
5-10 % iger Kalilauge aufgehellt und auf einen Objektträger aufgebracht. Nach Abdecken mit
einem Deckglas erfolgt die Identifikation des Parasiten unter dem Mikroskop. Ein Ei oder
eine Milbe reicht für die Diagnose Sarcoptes aus.

Eine weitere Möglichkeit ist auch eine serologische Untersuchung, bei der Antikörper (Ig G)
gegen Milbenantigen nachgewiesen werden.Dabei ist der Zeitpunkt im Krankheitsverlauf zu
beachten, da am Anfang einer Sarcoptose noch kein Ig G gebildet wird, so dass die sero-
logische Untersuchung zu einer falsch negativen Diagnose führen kann.Weiterhin kann Ig G
aber auch nach erfolgreicher Bekämpfung der Milben noch nachgewiesen werden, was Anlaß
zu einer falsch positiven Diagnose sein kann.

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